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DGL - Aktuell


S1 Leitlinie Lipödem

Hier finden Sie die "S1 Leitlinie Lipödem" vom 31.10.2015, die von namenhaften Experten aufgestellt wurde.

Herausgeber und Autoren:

Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL)
Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL)
Berufsverband der Lymphologen e.V. (BVL)


Wie sollte eine Schwerpunktpraxis arbeiten? Welche Voraussetzungen sollte sie erfüllen? Was muss beachtet werden? Die DGL hat alle Punkte zusammengestellt wie die ideale lymphologische physiotherapeutische Schwerpunktpraxis aussehen sollte:

Die Lymphologische physiotherapeutische Schwerpunktpraxis DGL (LPS)

I Präambel

Die Erstversorgung von Patienten mit chronischen Lymphödemen erfordert die tägliche Entstauungstherapie (Kombinierte Physikalische Entstauungstherapie / KPE Phase I Therapie (AWMF-Leitlinien Lymphödemtherapie). Dies bedeutet, dass über mindestens ein bis drei Wochen, entsprechend Ödemschweregrad, eine tägliche Manuelle Lymphdrainage (MLD), in Verbindung mit Hautpflege, dem lymphologischen Kompressionsverband und Übungsbehandlung durchgeführt werden muss. Während dieser Phase I KPE wird der Patient über spezielle Verhaltensmaßnahmen informiert und in unterstützenden Selbstbehandlungsmaßnahmen geschult. 

Die Komplexität der durchzuführenden therapeutischen Maßnahmen bei erstmals gestellter Diagnose „Lymphödem“ erfordert häufig eine stationäre Behandlung (s.a. Kriterien lymphologische Fachklinik Konsensuspapier, Homepage DGL, www.dglymph.de). In vielen Fällen ist jedoch auch eine Phase I KPE der Lymphödempatienten in der ambulanten physiotherapeutischen Schwerpunktpraxis möglich.   

Die komplette Definition "Lymphologische physiotherapeutische Schwerpunktpraxis DGL  (LPS)" finden Sie hier→   


Aktuell von der DGL unterstützte Studien

Eine Aufgabe der DGL ist die Förderung der Forschung in der Lymphologie. Deshalb unterstützt die DGL Forschungsprojekt.

Zur Zeit werden folgende Studien durch die DGL gefördert: → klicken Sie hier


Kriterien "Lymphologische Fachklinik"

In letzter Zeit erreichen uns vermehrt Anfragen, welche Kriterien für die Bezeichnung „Lymphologische Fachklinik“ erfüllt sein müssen, d.h. über welche Strukturmerkmale eine solche Einrichtung verfügen muss.

Eine solche Differenzierung zu anderen Kliniken ist notwendig, um verschiedenen Gruppierungen, wie Kostenträgern, einweisenden Ärzten oder Patienten die korrekte Auswahl einer Klinik zu ermöglichen, in der ein komplettes Therapieangebot zur Behandlung von Lymphödemen und lymphödemassoziierten Erkrankungen vorgehalten wird. Erfahrungsgemäß erklären zwar die meisten Reha-Kliniken, Lymphödeme zu behandeln. Meist wird aber nur eine völlig ungenügende Behandlung mit zwei manuellen Lymphdrainagen pro Woche, ohne Kompressionsbandagen angeboten.

In enger Zusammenarbeit der beiden deutschen lymphologischen Gesellschaften DGL und GDL haben Frau Professor Dr. Földi als Mitglied des Vorstandes der GDL und Dr. Schuchhardt als Präsident der DGL ein Konsensuspapier ausgearbeitet, um die Strukturmerkmale zu definieren, welche vorliegen müssen, wenn sich eine Klinik als „Lymphologische Fachklinik“ bezeichnet. Mitberücksichtigt wurden mehrere Hinweise, die von vorher angeschriebenen Chefärzten lymphologischer Einrichtungen zugesandt wurden.

Zum Konsensuspapier über die Strukturmerkmale, die vorliegen sollten, um eine Klinik als „Lymphologische Fachklinik“ zu bezeichnen, Juli 2013

In unserer Rubrik "Kontaktlisten" finden Sie Lymphologische Fachkliniken.