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Im Folgenden veröffentlichen wir eine Zusammenfassung aus der aktuellen Ausgabe von "Lymphologie in Forschung und Praxis". Werden Sie Mitglied der DGL und profitieren Sie von vielen weiteren Vorteilen.
Lymphgefäßtransplantation mit Anastomosierung der Transplantate an regionale Lymphknoten zur Therapie von Lymphödemen
J. Wallmichrath1, R. G. H. Baumeister², R. Giunta1, A. Frick1
1Handchirurgie, Plastische Chirurgie, Ästhetische Chirurgie, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum der Ludwig-Maximilians Universität München, München
²Ehem. Leiter Plastische-, Hand-, Mikrochirurgie, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum der Ludwig-Maximilians Universität München, Campus Großhadern, Konsiliarius lymphologische Mikrochirurgie, Chirurgische Klinik München Bogenhausen
Zusammenfassung
Bei der mikrochirurgischen Therapie obstruktiver Lymphödeme werden Lymphbahntransplantate (Kollektoren) eingesetzt, um die Lymphbahnkontinuität wiederherzustellen. Diese Transplantate werden üblicherweise proximal der Obstruktion mikrochirurgisch an regionale Lymphkollektoren angeschlossen. Zeitweise wird die Präparation durch eine ungenügende Anzahl und/oder Qualität der vorgefundenen Empfängerlymphbahnen beeinträchtigt. In diesen Fällen kann der mikrochirurgische Anschluss der Transplantate an ortsständige Lymphknoten in Erwägung gezogen werden. Hierdurch können etliche Lymphbahntransplantate auch unterschiedlichen Durchmessers in üblicher Einzelknopftechnik angeschlossen werden. Wir berichten über die eigenen experimentellen und klinischen Erfahrungen mit dieser Technik.
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