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Angiödem

Es handelt sich um ein anfallsweise auftretendes Ödem besonders an Darmschleimhaut, Kehlkopf und Haut. Meist handelt es sich um ein Histamin-vermitteltes Angioödem als Teil einer Urtikaria. Selten ist die Ursache ein verminderter C1-Inhibitor [15], der notwendig zum Abbau gefäßaktiver Substanzen ist.

Diese Krankheit tritt selten als autosomal dominant-erbliches Ödem auf, oder aber als erworbenes angioneurotisches Ödem durch erhöhten Komplementverbrauch im Rahmen von Tumoren, parainfektiös, bei Systemerkrankungen und als medikamentöse Nebenwirkung.

Das Angioödem wird auch als Quincke-Ödem bezeichnet. Die Therapie kann nur medikamentös sein.