Mitglied werden

Ziele der DGL >
Antragsformular für die Mitgliedschaft in der DGL >
Zeitschrift

"Lymphologie in Forschung und Praxis" ist ein Service für DGL Mitglieder
Die DGL-Zeitschrift erscheint 2 mal im Jahr. Als DGL Mitglied erhalten Sie Zugang zum Mitgliederbereich dieser Website, auf der die aktuelle Ausgabe von "Lymphologie in Forschung und Praxis" veröffentlicht wird. Außerdem wird Ihnen die Printversionen auf dem Postweg zugeschickt. Werden Sie Mitglied der DGL und profitieren Sie von vielen weiteren Vorteilen.
Im Folgenden veröffentlichen wir eine Zusammenfassung aus der aktuellen Ausgabe von "Lymphologie in Forschung und Praxis". Werden Sie Mitglied der DGL und profitieren Sie von vielen weiteren Vorteilen.
Apparative Diagnostik des Lymphgefäßsystems im Wandel der Zeit
H. Weissleder
Freiburg im Breisgau
Zusammenfassung
Apparative Untersuchungen des Lymphgefäßsystems sind seit der Entwicklung einer klinisch brauchbaren Methode zur radiologischen Darstellung von Lymphgefäßen fester Bestandteil lymphologischer Untersuchungen. Bisher wurden wasserlösliche und ölige jodhaltige Kontrastmittel sowie fluoreszierende und radioaktive Substanzen zur Diagnostik von Lymphgefäßen/-knoten eingesetzt. Eine Kombination von öligem Kontrastmittel und radioaktivem Phosphor (32P) ermöglichte darüber hinaus auch eine therapeutische Anwendung der Methode bei malignen Lymphknotenerkrankungen.
Indikationen, Aussagewert und die Bedeutung der „direkten und indirekten Lymphographie, Funktions-Lymphszintigraphie, MRT-Lymphographie, Kontrast-MRT-Lymphographie und Indocyanin-Grün-Fluoreszenz-Lymphographie (ICGFL)“ für die tägliche Praxis werden stichwortartig
erläutert. Die ICGFL scheint auch zur präoperativen Lymphknotenidentifikation im Rahmen einer Sentinel-Lymphknotenbiopsie geeignet zu sein.
Die Anwendung lymphotroper superparamagnetischer Nanopartikel (LSN) in der lymphologischen Diagnostik (LSN-MRT-Lymphographie) hat zu einer wesentlichen Verbesserung der Stadieneinteilung maligner Tumoren geführt. Die inzwischen in der dritten Generation vorliegenden lymphotropen Eisenoxyde sind besser verträglich als bisherige Entwicklungen und auch für intravenöse Bolusinjektionen geeignet.
Die intravitale Fluoreszenz-Mikroskopie, eine Methode der molekularen Bildgebung, erlaubt es, lebende Zellen in vivo zu beobachten („Cell Tracking“). Für die Lymphologie liegt die Bedeutung der Methode in folgenden Möglichkeiten:
1. Lymphgefäße, Physiologie des lymphatischen Systems und Zellbiologie in den Lymphknoten zu studieren, 2. experimentelle Untersuchungen unter Verwendung von fluoreszierenden Proteinen durchzuführen.
Als DGL-Mitglied können die komplette Zeitschrift im Mitgliederbereich lesen!

